Spanferckel zu putzen, Schlachtet ein Spanferckel ab, darnach leget es in ein Geschirr, streuet klein geklopfftes Pech drüber, giesset heisses Wasser drauff, es darff aber nicht gar sieden, und brühet also die Haare herunter. Wenn solches geschehen, so nehmet ein scharffes Messer, und schabet alle kleine Härlein ab; schneidet alsdenn unten am Bauche ein Loch nicht gar zu groß, thut das Gedärme, samt Lunge und Leber heraus, waschet es sauber aus, und richtet es nachfolgender massen zu.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1864Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0