Spanferckel gebraten, Wenn dasselbe ietzt gemeldter massen sauber zugeputzet ist, so saltzet solches ein, und speilert es hernach als einen Hasen. Oben am Halse schneidet einen Strich nach der Länge, als ob ihr nach den Rücken zu schneiden wollet, und schneidet alsdenn ein Paar Strichelgen die Qver, bald wie ein Creutz. Hat es nun etwa eine Stunde im Saltze gelegen, so stecket es an Spieß, trocknet es aber vorhero mit einem Tuche ab, leget es so dann zum Feuer, und lasset es wenden. Unter währenden Wenden wird es feucht werden, und um dasselbe herum lauffen; dahero ist das Spanferckel allezeit abzuwischen. Nachdem es nun eine ziemliche Zeit gegangen, und fänget nunmehro an zu braten, so bestreichet es mit Speck also: Stecket an ein Spießgen ein Stücke Speck, welches am Feuer ein wenig heiß werden muß, daß es beginnet zu schmeltzen, damit bestreichet das Spanferckel über den gantzen Leib, und dieses thut öffters, so wird es eine schöne Farbe und eine harte Rinde bekommen. Wollet ihr es abziehen und anrichten, so blaset hinten hinein, daß der Dampff heraus fähret, sonst machet die Feuchtung die Haut wieder linde, richtet es auf eine Schüssel an, und garniret es, nachdem die Ausrichtung ist.