Tarte von Kirsch-Mus, Schüttet Kirsch-Mus in eine Schüssel, und wenn es sehr trocken, so giesset ein wenig Wein daran; würtzet es mit Nelcken, Zucker und Citronen-Schalen und rühret es durch einander. Darnach nehmet von dem Blätter- oder mürben Teig, und füllet das Kirsch-Mus drein, formiret die Tarte und verfahret damit, als schon öffters beschrieben worden.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1977Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0