Weißfische gebraten kalt mit Eßig, Aepffeln, und Baumöl Bratet die Weißfische ab, wie schon vorher beschrieben worden, und leget sie auf eine Schüssel, daß sie kalt werden. Hernach streuet würfflicht geschnittene Aepffel drüber, reibet Zucker drauf, thut kleine Rosinen, Ingber und Pfeffer hinzu, giesset Eßig und Baumöl über die Fische, und lasset sie also zu Tische tragen.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 2118Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0