FeedHübner (Karl Wilh.)
GeschichteBrockhaus 1882

Hübner (Karl Wilh.), vorzüglicher Genremaler, eb. 14. Juni 1814 zu Königsberg in Preußen, befuchte die Düsseldorfer Kunstschule unter Leitung Karl Sohns und gründete 1841 ein eigenes Atelier. Den Grund zu seinem Berufe legte er durch die Schlesischen Weber (1845). Dieselbe Richtung verfolgen: das Jagdrecht (1846), die Auswanderer (1847), die Verlassene, die Auspfändung (1847), Rettung aus Feuersgefahr (1853) u. s. w. Seine kunstgeschichtliche Bedeutung besteht in der oppositionellen Stellung seiner Kunst zu der idyllischen Richtung der gleichzeitigen Düsseldorfer. H. wurde besonders in Amerika sehr beliebt, sodaß fast alle seine Bilder dorthin gingen. Im J. 1864 wurde er zum Professor ernannt. H. starb 5. Dez. 1879 in Düsseldorf.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 426Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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