FeedJacobsen (Sophus)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Jacobsen (Sophus), norweg. Landschaftsmaler, geb. 7. Sept. 1833 zu Frederikshald in Norwegen, bildete sich anfangs nach Naturstudien, welche ihm die Natur der heimatlichen Landschaft lieferte. Eine Anzahl solcher Gemälde, besonders Mondschein⸗ und Herbstlandschaften, kommen in den Sammlungen seines Vaterlandes, in Kristiania, in Stockholm u. s. w. vor. Nach diesen ersten erfolgreichen Versuchen verließ er die Heimat und damit zugleich die bisherige Richtung, trat 1833 in die Akademie zu Düsseldorf ein und folgte insbesondere der Mal⸗ und Empfindungsweise Hans Gudes. Die Mehrzahl seiner seitdem entstandenen Werke stellen deutsche Gegenden vor. Sie fanden ebenfalls weitverbreiteten Beifall und wurden besonders gern nach Amerika bestellt. acobson (Eduard), beliebter Possenschriftsteller, geb. 10. Nov. 1833 zu Groß-Strehlitz in Oberschlesien, studierte Medizin in Berlin, wo er seitdem lebt. Er trat zuerst 1856 mit dem Schwank Faust und Gretchend als Bühnendichter auf und produzierte seitdem mit O. F. Berg, O. Girndt, G. von Moser, J. Rosen, R. Kneisel, größtenteils aber allein, eine große Anzahl zugfähiger Possen, zu deren beliebtesten gehören „Singvögelchen », „Beckers Geschichtev, &500000 Teufelo, „Der Postillon von Münchebergo, «Humor verloren — Alles verlorens, Die Galoschen des Glücksy, Ebbe und Flute, Die Lachtauber und das (100.) Jubi⸗

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 766Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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