Adamsapfel wird im Volksmunde der vorn, etwa in der Mitte des Halses, bei Männern stärker entwickelte und mehr hervorstehende obere Teil des Kehlkopfes genannt, welcher dem Schildknorpel angehört. Er erhielt I5es Bezeichnung, weil beim Sündenfalle ein Teil des ben und al Apfels in der H5 Adams stecken geblieben und als Wahrzeichen auf alle seine männlichen Nachkommen vererbt worden sein soll. Bei Frauen ist dieser Teil des Kehl1N nicht so deutlich sichtbar wie bei Männern, da dieselben überhaupt einen weit kleinern Kehlkopf und einen fleischigern Hals haben.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 132Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei