FeedAêroklinoskop (grch.)
TechnikBrockhaus 1882

Aêroklinoskop (grch.), eine von Buys-Ballot in den Niederlanden eingeführte Form der Sturmsignale, welche den Vorzug hat, jederzeit den Zustand der Atmosphäre anzudeuten. An einem quadratischen Pfahle ist eine starke eiserne Röhre angebracht, welche um ihre vertikale Achse gedreht und in einer beliebigen Lage festgestellt werden kann; an ihrem obern Ende trägt sie einen bewegdehen halb rot, halb weiß angestrichenen Arm, dessen Neigung gegen die Horizontale beliebig reuliert werden kann. Der Zweck dieser Vorrichtung ist, die Differenz der Barometerstände zwischen zweien der niederländ. Stationen: Gröningen, Helder, Vliessingen und Mastricht, anzudeuten, deren telegra sch nach Utrecht gemeldete Beobachtungen von hier aus den verschiedenen niederländ. hange mitgeteilt werden. Nach diesen Mitteiungen wird dann die Einstellung des A. besorgt. Zunächst wird die Vertikalebene des Arms parallel mit der Verbindungslinie der beiden Stationen gestellt, deren Barometerstände die größte Differenz der He und dann der Arm selbst um so weiter aus er Horizontalen entfernt, je größer dieser Unterso it ist. Steht der Arm also nahezu ht aber ein o ist kein Sturm zu befürchten; es steht aber ein um so heftigerer Sturm bevor, je ierd der Arm geneigt ist. Die Richtung, nach welcher der Sturm einsetzen wird, ist nahezu rechtwinkelig auf der Vertikalebene des Arms. Ärolithen, Arologie, Akromantie und

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 168Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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