Aktinolith oder Strahlstein, s. Hornblende. Aktinométer nannte J. F. W. Herschel ein von ihm (1834) erfundenes Instrument, welches die Aufgabe hatte, die erwärmende Kraft der Sonnenstrahlen zu messen. Schon vor Herschel hatte Saussure ein Instrument für diese Aufgabe konstruiert und es Heliothermometer genannt; später (1838) erfand Pouillet ein Pyrheliometer genanntes 16e Warmea A. heißen auch Instrumente, welche die Wärmeausstrahlung gegen den Weltraum zu messen gestatten (Pouillet, 1838). Den meisten Anklang hat das A. (Pyrheliometer) von einem cylindrischen Silbergefäß, dessen Deckel senkrecht gegen die Sonnenstrahlen gerichtet ist. Das Gefäß enthält Wasser und die Kugel eines empfindlichen Thermometers; der strahlenempfangende Gefäßdeckel ist berußt, damit die Strahlen absorbiert werden können. Aus der Temperaturerhöhung des Wassers in bestimmter Zeit wird die in der Zeiteinheit von der Dauummom absorbierte Wärmemenge berechnet. Dazu muß man noch jene Wärmemenge addieren, welche die strahlenempfangende Fläche durch Ausstrahlung einbüßt. Um letztere zu finden, richtet man das A. nach einer Stelle des Himmels, wo sich die Sonne nicht befindet, und berechnet aus der gesunkenen Temperatur die verlorene Wärmemenge. A. nennt man auch die Aktinographen (s. 9