FeedAlb. Schwäbische
ErdkundeBrockhaus 1882

Alb. Schwäbische, s. Alp. Albe. Alba, Amtsgewand der kath. Geistlichen, s. Alba (Alba Pompeja), Bischofssitz und Hauptstadt eines Bezirks in der ital. Provinz Coni, am Tanaro und nahe der Mündung der Curasca, 49 km südöstlich von Turin, in einer fruchtbaren Ebene Albezano) und an der oberital. Bahn Alessandria-Bra, ist kreisförmig gebaut, von schönen Akazienpromenaden umgeben, hat eine nach der Angabe Bramantes 1486 aufgeführte Kathedrale eine Franziskanerkirche mit Freskogemälden na Perugino, einen schönen bischöfl. Palast und einen an Kunstschätzen des Altertums reichen Palast des Grafen Veglio di Beh 0 treibt Handel mit Wein, Trüffeln, Vieh und ausgezeichnetem Käse, Robiole genannt, und zählt (1871) 6555 (Gemeinde 10 296) E. Den Beinamen Pompeja erhielt die Stadt zu Ehren des Pompejus Strabo, des Vaters von Pompejus Magnus, der ihr die Rechte einer Stadt verlieh. Aus dem Altertume hat man hier Denkmäler und Inschriften gefunden. Alba (Alba Fucentia), kleine Stadt mit kaum 200 E. in der ital. Provinz Aquila, im Nordwesten des Ren und „ist von cyklopischen Mauern um-D12 en und umfaßt die Apenninenhöhen Collei-A., Colle-di-Pettorino und Colle-di-San-Pietro, von denen nur noch die erste bewohnt ist, welche eine reizende Aussicht auf den See gewährt. A. war eine Stadt der Marser, erhielt 303 v. Chr. eine röm. Kolonie und diente später als Staats-Pon den 5 Auch im Mittelalter war es Festung. on den Werken sind, außer den Thoren mit viereckigen Türmen, besonders drei der polygonen Mauern interessant, welche an dem terrassenförmig ausgeschnittenen Felsen übereinander aufsteigen. Auf dem des Colle-di-Pietro sind in der alten Basilica San-Pietro die Reste eines alten Tempels mit Zellenmauern von prächtigem Quaderbau und polygonen Substruktionen sowie Reste von Säulen in den Wänden der Kirche vermauert. Vgl. Promis, (Le antichità di Alba Fucenser (Rom 1836). „Alba de Tormes, Stadt in der span. Provinz Salamanca in Leon, liegt anmutig — einem Hügel am rechten Ufer des Tormes, südöstlich von Salamanca. Der mit Mauern umgebene Ort zählt (1878) 2807 E., besitzt neun Kirchen, fünf Klöster, ein verfallenes Schloß (die Stammburg der Herzoge von A.) und eine Steinbrücke von 26 Bogen. Seit 1469 gehörte der Ort als Herzogtum dem Hause Toledo. Bei A. wurden die Spanier unter Herzog del Parque 28. Nov. 1809 von den Franzosen unter Kellermann geschlagen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 324Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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