Badewanne, k., Badezober, m., Badebecken, n., franz. baignoire, f., cuve, f., engl. bathing-tub, ital. tinozza, span. balsa, cubo, lat. Iabrum, solium, n., lavatrina, f., griech. οιανοσ, ein Bassin 1 in ovaler Form und dann entweder aus Metall (am besten aus Zink od. verzinktem Eisenblech, weniger gut aus Kupfer, dessen Oxyd ungesund ist), od. aus Holz (vom Böttcher, wenig dauerhaft u. schwer zu reinigen, od. auch aus einem Stück Stein (am besten Marmor, Jaspis od. Granit). — 2. Viereckig und zwar aus einzelnen Marmorplatten, aus Thonschiefer od. aus Mauerwerk mit Porzellanflieschen bestehend. — Die ovale Form hat viele Vorzüge vor der viereckigen, man braucht zu ihrer Füllung in der Regel weniger Wasser u. kann sich an den höheren, kurz gerundeten Kopftheil sicherer anlehnen etc. Am leichtesten rein zu halten sind jedenfalls die mit weißem Marmor oder Flieschen umgebenen; die billigsten sind die zinkenen. Der Fußboden der B.muß nach dem Fußende zu etwas abfallen, damit sich der vom Körper des Badenden abgewaschene Koth dorthin ziehe. Die viereckigen Wannen für eine Person müssen mindestens 14¾,½ m. lang, 0,3o m. breit und 0,%½ m. hoch sein, die ovalen mindestens amFußboden 1,0, oben 1,½% m. lang, unten 0¾5 u. oben 0,5 breit, am Fußende 0,3, am Kopfende 0, m. hoch. Beide Sorten werden platt auf den Fußboden gestellt oder theilweise versenkt; s. d. Art. Badezimmer. Relm. Ms.