FeedAyamonte
ErdkundeBrockhaus 1882

Ayamonte, Hafenstadt und Waffenplatz in der span. Provinz Huelva (Andalusien), am linken Ufer des Guadiana unweit von 2096 Mündung, malerisch am Fuße und an den Abhängen eines mit einem großen, modernen Kastell gekrönten Hüels gelegen, außer welchem es auch noch andere Welen swerke besitzt, gegenüber den portug. Orten illa-Real und Castromarim. Die Stadt ist Sitz eines Marinekommandanten, zählt (1877) 5862 E., at eine Werft und treibt regen Küstenhandel, Ficherei und Schiffbau, zu welchem die Pinienwäler der Küste das Material iefern. Als Hafen dient einer der Seearme, welche die an der Guadianamündung liegenden Sumpfinseln trennen. Auf einer dieser Inseln, auf denen viel Seesalz gewonnen wird, liegt die von catalon. Fischern gegründete Kolonie Jsla-Cristina oder La Higuerita, ein rasch emporblühender Ort mit 4478 E. und großartigem Sardinenfang. Eingesalzene und eräucherte Sardinen bilden einen wichtigen Ausuhrartikel von A.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 299Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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