Barometrie (grch.), Lehre vom Barometer. mang ber 990 Böheumessung heißt die Be-Enerosos der Höhen mittels des Barometers oder Ineroids, dessen Stand mit der Erhebung immer mehr Hin (. Barometen). Wenn die Luft uuch oben hin stets Bere dicht bliebe, so würde, na einer einfachen Berechnung, für je 10 m Höhe das Barometer je um 1mm fallen. Da jedoch die Dichte der Luft nach oben hin immer mehr abnimmt, so bedarf es stets wachsender Höhen, damit der Barometerstand je um 1 mm sinke. Auf Grund des Mariotte 0 Gesetzes (s. unter Akrostatik) hat man Formeln abgeleitet, nach welchen sich die Höhen berechnen lassen, wenn man den gleichzeitigen Stand des Barometers am Fuße und an der Spitze des Fur fehr ge Bergs u. dgl. aus Beobachtungen kennt. Für sehr genaue barometrische Höhenbestimmungen muß auch die Temperatur und der Feuchtigkeits5 Dr der beiden Stationen, ferner die geogr. Breite es Ortes in die Rechnung einbezogen werden. Vgl. Nowak, «Das barometrische Höhenmesseno (2. Aufl., Wien 1869); Rühlmann, Die barometris a ur wissenichaft (Lpz. 1870); Wüllerstorf-Urbair, Zur wi 97 Soltch en Verwertung des Aneroidsv (Wien 187¹ 0. „Die Aneroider (Wien 1872); Herog, (Pralti e Anleitung zum Höhenmessen mittels osenbarometers (2. Aufl. Lpz. 1874).