Bekter (Ernst Immanuel), Jurist, Sohn des vorigen, geb. zu Berlin 16. Aug. 1827, Uilickerne die Rechte, war 1849—52 Offizier und habilitierte sich dann zu Halle, wo er später eine außerord. Professur erhielt. Seit 1857 wirkte er als ord. Professor der Rechte in Greifswald; seit 1874 als Windscheids Nachfolger in Heidelberg, an beiden Stellen vornehmlich um die Hebung der jurist. Seminarien bemüht. Unter Bis wissenschaftlichen Arbeiten sind hervorzuheben: Die proze sualische Konsumption im klassischen röm. Rechto (Berl. 1853), «Theorie des heutigen Strafrechts (Lpz. 1857), „Die Aktionen des Römischen Privatrechtso (2 Bde., Berl. 1871—73) und Das Recht des Besitzes bei den Römerno (Lpz. 1880). Auch gab er von 1857—63 ein Jahrbuch des gemeinen deutschen Rechtso» heraus, später mit Pözl einige Jahrgänge der Kritischen Vierteljahrsschrift für Gesetzgebung und Rechtswissenschafte. B. ist ferner Verfasser vieler teils in Zeitschriften, teils in Broschürenform erschienenen Abhandlungen aus dem Gebiete des Rechts und der Gesellschaftswissenschaft, auch des anonymen Allerlei von dentschen ochschulen (Berl. 1869). Beklemmung, das Gefühl des erschwerten und beeinträchtigten Atmens, tritt auf, sowie die Erweiterung und Verengerung der rusthöhle beim Aus⸗ und Einatmen beschränkt ist. Sie wird bedingt entweder durch mechanische Verengerung der Brusthöhle, durch Krampf (Asthma), durch Lä hmung sowie durch Rheumatismus der Brustmuskeln oder durch Entzündung und Kongestion der Lungen, durch Anfüllung der Brusthöhle mit Wasser, lut oder Luft, durch organische Fehler des Herzens so- wie bei starker Anfüllung des Magens und übermäßiger Gasansammlung im Darmkanal. Ferner entsteht die B. dann, wenn die einzuatmende Luft entweder zu sehr verdünnt (3. B. auf sehr hohen Bergen) oder auch durch Kompression zu sehr verdichtet (z. B. in der Taucherglocke) ist. Bisweilen wird das Gefühl der B. auch durch eine psychische Affektion, insbesondere durch deprimierende Gemütsbewegungen veranlaßt. Die Wirkungen der B. bestehen in dem Gefühl großer Angst, in mangelhafter Bildung des Blutes, in Behinderung der Funktion der Stimm⸗ und Sprachwerkzeuge, in Störung des Blutumlaufs, Betäubung u. s. w.