Black Hills, eine Gebirgskette im SW. von Dakota und NO. von Wyoming, unter 43· 30“ bis 45 nördl. Br. und 103 bis 165 westl. L., sind etwa 160 km lang und 96 kmbreit. Sie bilden die Fortsetzung des von dem Felsengebirge sich abzweigenden Big Horn⸗ und Snowgebirges. Ihre Basis liegt 760 — 900 m über dem Meeresspiegel; ihr höchster Punkt mißt 2000 m. Etwa ein Drittel der B. ist von Waldungen bedeckt. Ihre geolog. Bil-t dung deutet auf großen mineralischen Reichtum. Gold ist bereits gefunden, aber nicht in dem Maße, daß die Entdeckung bedeutende Niederlassungen zur 81 gehabt hätte. Reichlich dagegen kommt Blei, ohle, Eisen, Salz und Petroleum dort vor. lackie (John Stuart), +. Philolog und Dichter, geb. im Juli 1809 in Glasgow, studierte in Aberdeen, Edinburgh, Göttingen und Berlin 1 und bereiste dann Italien. Nachdem 1834 seine Übersetzung von Goethes „. (2. Aufl. 1881) ihn als tüchtigen Kenner der deutschen Sprache und als gewandten Uebersetzer bekannt gemacht, wurde er Mitarbeiter an der Foreign Quarterly Reviewo, viewo und andern Zeitschriften, 1841 Professor der röm. Litteratur am Marishal College in Aberdeen und 1852 Professor der griech. Sprache und Literatur an der Universität zu Edinburgh. Zu seinen bekanntesten Arbeiten auf dem Gebiete der klassischen Philologie gehören seine Übersetzung der Dramen des Aschylus (Edinb. 1852), Pronunciation of Greek, accent and quantityn (Edinb. 1852), Discourses on beauty, with an exposition of the theory of beauty according to Platos (Edinb. 1858), (Homer and the Iliado (Edinb. 1866) und Horae hellenicae, essays and discussions on some important points of Greek philology and antiquitys (Lond. u. Edinb. 1874). Schon während der vier-Werz Jahre hatte B. an der damals beginnenden ewegung für die Reform der schott. Universitäten hervorragenden Anteil +hᷣ und unermüdlich wirkte er nach dieser Richtung weiter, bis 1859 vermittelst Parlamentsbeschlusses bedeutende Verbesserungen auf die t und auch der Anwendung der Testakte auf die Professoren der schott. Universitäten ein Ende gemacht wurde. Als Dichter trat er auf in den CLays and legends of ancient Greece, with other poems „ (Edinb. 1857, 2. Aufl. 1880), Poems, english and latin (Edinb. 1860), Musa burschicosa, a book of songs for students and university menv (Edinb. 1869),4Lays of the Highlands and Islandso (Lond. 1872), Songs of religion and lifes (Edinb. 1875) u. a. Daneben hielt er populäre Vorlesungen, in denen er meist als warmer Vertreter der schott. Nationalität auftrat. Hierher gehört auch sein Werk The language and literature of the scottish Highlandso (Edinb. 1875). Ein Band Political tractso erschien 1868 (Edinb.). Während des Deutsch-Französischen Kriegs veröffentlichte er „War songs of the Germanso (Edinb. 1870), eine zum Teil vortrefflich übersetzte Sammlung deutscher vaterländischer Lieder, mit histor. Erläuterungen, worin B. sch als eifriger Anhänger der deutschen Sache zu erkennen gab. Seine philos. Ansichten legte er nieder in der Schrift KFour phases of morals: Socrates, Aristotle, christianity, utilitarianismo (Edinb. 1871); diesen folgte ein ESsay on self-culture, intellectual, physical and morab, (Edinb. 1873,2. Aufl. 1880), CThe natural history of atheismy (Lond. 187 7) und The wise men of Greece, a series of dramatie dialogueso (Edinb. 1877).