Bonuaparte (Ludwig Napoleon), s. Napo-Bonaparte Rapol⸗ Napoleon), der Sohn Napoleons III., s. Napoleon (kaiserl. Prinz). Bonaparte (Napoleon Joseph Karl Paul), s. Napoleon (Prinz). Bonaparte-Patterson, s. unter Bonaparte (Hieronymus). Bonapartöa, eine von den +–1. Botanikern Ruiz und Pavon zu Ehren Kaiser Napoleons I. benannte monokotyle zen., Diselbe 5 aus der Familie der Bromeliaceen. Dieselbe besteht aus perennierenden Stauden, deren lange, breitlineale oder schwertförmige Blätter am Ende des kurzen Stammes büschelförmig angeordnet und deren Blüten nichels bern an einem aus der Mitte des Blätterbüschels hervorbrechenden Schaft gruppiert sind. Die Blüten sind röhrig und enthalten sechs Staubgefäße und einen Griffel. Die bekannteste, in Warmhäusern oft kultivierte Art ist die in Peru heimische B. juncea R. et P. mit schmalen binsenartigen Blättern und dünnem hohen Blütenschaft. Der eingedickte Saft ihrer Blätter dient in Doi Vaterlande als wundenheilendes Mittel. — Willdenow belegte mit dem Namen B. juncea eine ganz andere Pflanze, nämlich die ebenfalls in Pern wachsende Agave geminiflora Brand. Bonasone (Giulio), Maler und vorzüglicher Kupferstecher, lebte 1521 — 74 in Bologna. Als Schüler Marcantons in der Kupferstichtechnik bereits wohlerfahren, wandte er si später, unter L. Sabbatini, dem Malerfache zu, worin er jedoch weniger leistete. Im Stiche schließt er sich zwar der Art seines Meisters an, erreicht aber nicht dessen Bestimmtheit in der Stichelführung und ist oft in der Durchführung oberflächlich. Zu Condivis Biographie des Michel Angelo lieferte er das Porträt (1553).