Buckelfliege (Phora), eine artenreiche Gattung von Iötennd mit kleinem, gesenktem Kopfe, hochewölbtem Rücken, abschüssigem Hinterleibe, kurzen er mit gerade oaen Mader Borste, von meist chwarzer Färbung, deren Maden meist als Schmarotzer in andern Insekten leben. Die «Faulbrütigkeith der Bienenstoöcke wird von der glänzend schwarzen dicken B. (Ph. incrassata) bedingt. Die sehr lebhafte Fliege, die an den stark bestachelten Beinen kenntlich ist, kriecht in die Bienenstöcke und legt mittels einer langen Legeröhre ihr Ei in eine noch in der gedeckelten Zelle befindliche, beinahe erwachsene Bienenlarve. Die Made kriecht nach wenigen Stunden aus, frißt zuerst den Fettkörper der Bienenlarve, indem sie sich mehrmals häutet, bricht dann, sobald sich die Larve verpuppt hat, aus dem Leibe hervor, bohrt sich durch den Deckel der Zelle und verwandelt sich am Boden des Stocks in eine u Mien die einem Tönnchen mb. 3 sieht und von den Bienen hinausgeschafft wird. Zuweilen kriechen die Maden auch aus dem Stocke heraus und verwandeln sich erst in der Erde. Nach zwölf Tagen kriechen sie aus. Die Fliege überwintert. Die ausgefressene Bienenlarve verfault und steckt die übrigen Zellen durch ihre Fäulnis an. Es gibt kaum ein anderes Mittel gegen diesen der Sote Feind der Bienenzucht, als die Tötung der Stöcke, in welchen sich Maden eingenistet haben, durchs e Maderch welche, wie z. B. Schwefeldämpfe, auch die Maden töten.