FeedCambo
ErdkundeBrockhaus 1882

Cambo, franz. Pyrenäendorf, Depart. Niederpyrenäen, Bezirk Bayonne, 5 km im NO. von Espelette, auf hohem, steilem Berge an der zum Adour he en Nive, mit dem Blicke auf den 678 m 50 en Oursonia, den 750 m hohen Mondarrain und die 900 m hohe Rhune, zählt 1500 E. Wegen feer 23 C. warmen Schwefelcalciumquelle, seiner im Herbste sehr milden Temperatur und seines eigentümlichen baskischen Typus ist es ein Ier besuchter Badeort, der ein gutes Badeetablissement, 20 Minuten vom Dorfe entfernt, besitzt; die Quellen sind sehr Wienaltier Eine schöne Eichenallee führt zu einer eisenhaltigen Quelle. Am Abend vor dem Dodam ziehen die Basken mit Gesang und Tanz zur Quelle, und um Mitternacht stürzt alles nach dem Wasser und trinkt soviel als irgen heit sich um dann ein Jahr lang vor jeder Krankheit sicher zu sein. Die Kurgäste lagern meist in Haut-C., wo auch die baskische Kirche steht; Bas-C. liegt am Abhange des ügels.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 863Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 2

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Erdkunde 6