Christophlos (Athangs), neugriech. Dichter, geb. 1772 zu Kastoria in Macedonien, erhielt seine Schulbildung zu Bukarest, studierte zu +* und Padua Medizin, dann die Rechte, wurde hierauf und spdl der Kinder des Fürsten Murusi zu Bukarest und später Richter in Jassy. Er begleitete sodann Murusi, war in der Folge Richter in Bukarest, wo er mit der Abfassung eines allgemeinen Gesetzbuchs für die Walachei betraut wurde. Nachdem er I in der Moldau mehrere öffentliche Amter ekleidet, lebte er seit 1833 in Griechenland, kehrte aber 1836 nach der Walachei zurück, wo er 29. Jan. 1847 starb. C.s litterarische Thätigkeit war eine sehr mannigfaltige. Außer einem histor.⸗polit. Werke: «LINTνα αππαροπαhννν (Athen 1833) schrieb er eine „Grammatik der gemeingriech. Spraches (Wien 1804),ferner Dramen (z. B. νενεν/ Übersetzte die Jliade und die Odeno der Sappho in neugriech. Verse, namentlich aber verfaßte er lyrische Gedichte, teils Liebeslieder (Eoreuc), darunter C.“ bestes Gedicht: «Amors Selbstverteidigungo, teils Weinlieder (Baνννα½, wobei er sich Anakreon zum Muster nahm. Diese Lieder (2 Bde., Wien 1833, Par. 1841 und 1864, ins Deutsche übersetzt von Boltz, Lpz. 1881) begründeten seinen dichterischen Ruhm unter den Griechen. Eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten wurde nach seinem Tode als & EVννσ ꝗρναειοανοαννιμρναναν (Athen 1853) mit einer Biographie von C. veröffentlicht.