FeedClaudius (Marcus Aurelius Goticus)
GeschichteBrockhaus 1882

Claudius (Marcus Aurelius Goticus), röm.. Kaiser, hatte sich als Feldherr ausgezeichnet und ! ward, nachdem Gallienus 268 ermordet worden war, zum Kaiser erwählt. Er begann die Ordnung in dem gänzlich zerrütteten Reiche herzustellen und es gegen die Einfälle der Barbaren zu sichern. Die Alamannen, die von Rhätien her nach Italien eindrangen, schlug er nach einer freilich bestrittenen Nachricht am Lacus Benacus (Gardasee) urück und erwarb sich den Beinamen Germanicus;: ie Goten, welche Thrazien, Macedonien und die Küsten Griechenlands verwüsteten, 269 in einer großen Schlacht bei Naissos in Obermösien, die ihm den Beinamen Goticus eintrug. Er starb kurz. darauf zu Sirmium an einer Seuche 270. Sein Nachfolger war Aurelianus (s. d.). ö

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 440Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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