Cücuta oder Rosario de C., Stadt im Staate Santander der vereinigten Staaten von Columbien in Südamerika, im NO. von Pamplona, in schönem, heißem Thale, an der Grenze von Venezuela, mit 4500 E., welche Kakao, Kaffee, Tabak und Zucker bauen. Hier trat 1821 der Kongreß zusammen, welcher Venezuela, Neugranada und die Präsidentschaft Quito zur Centralrepublik von Columbien vereinigte. Etwas nordwestlich davon liegt San-José de Cucuta am Rio Tachira, das 18. Mai 1875 durch ein Erdbeben zerstört, dann in einiger Entfernung wieder aufgebaut wurde, jetzt bedeutender als vor dem Erdbeben ist und 9000 E. zählt. Südöstlich von C. liegt San-Antonio de C., jenseit des Tachira und zum Staat Tachira in Venezuela gehörig, mit 2500 E.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 707Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei