FeedDioptrik
TechnikBrockhaus 1882

Dioptrik (grch.) heißt derjenige Teil der Optik (. d.) oder Lehre vom Lichte, welcher von der Brechung des Lichts beim Übergange desselben aus einem durchsichtigen Körper in einen andern, insbesondere von der Brechung in Linsengläsern, handelt. Der vorzüglichste Teil der D. ist die Theorie der Fernrohre (s. d.) und Mikroskope (s. d.), sofern diese beiden Instrumente nur Linsen von Glas, aber keine Spiegel enthalten. Um die Ausbildung der Theorie der D. haben sich außer dem Araber Alhazan (Anfang des 12. Jahrh.) und Kepler (1604), von dem der Name D. herrührt, noch Snellius (1621), Descartes (1637), Newton (1666), Huyghens (1704), Euler (1769—71), Fraunhofer (1814), Littrow (1830), Cauchy (1836), Gauß (1841—47) u. v. a. verdient gemacht. ů

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 375Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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