Diopuld, ein im mittelalterlichen Deutschland viel gebrauchter Eigenname, besonders häufig in den Familien der Landgrafen von Leuchtenberg und der Markgrafen von Hohenburg oder Vohburg. Letztern hat man oft auch den in der olger oo des Kaisers Heinrich VI. und seiner Nachfolger vorkommenden D. zugerechnet. Dieser war jedoch nur ein ritterlicher Dienstmann von Schweinspeunt (bei Lechsgemünd). Heinrich VI. machte ihn wegen seiner wichtigen Dienste bei der Eroberung und Behauptung des Königreichs Sicilien 1197 zum Grafen von Acerra, Otto IV., welchem er sich gegen Friedrich II. und den Papst I0. C III. anschloß, 1210 * He o0 von Spoleto. Er konnte sich hier jeoch Pach em Abzuge Ottos nicht halten, geriet 1216 in die Gefangenschaft Friedrichs II. und soll, von diesem 1221 freigelassen, in den Deutschen Orden getreten sein. Sein Ende ist unbekannt; den Italienern war der wilde, unermüdliche Kriegsmann ein Schrecken.