Ditzenbach, Dorf in Württemberg, Donaukreis, Oberamt Geislingen, im Thale der Fils, mit 500 E., ist ein besuchter Badeort (Eisensäuerling). Unter den Bewohnern sind viele Gipser, Maurer und Spindeldreher. Auf einem Bergvorsprunge stehen die Ruinen des Schlosses Hiltenburg, welches a W0 Ulrich 1516 zerstörte. Das Dorf kam 1806 an Württemberg und war vorher Din (im Sanskrit Dwipa, d. h. Insel), eine nur 5 qkm große Insel an der —½ der zu der indobrit. Präsidentschaft Bombay gehörenden Halbinsel Kattywar, zählt (1881) 12636 C. und befindet sich seit 1515 im Besitze der Portugiesen. Nachdem der Beherrscher von Guzerate, Sultan Bahadar-Schah, ihnen 1535 verstattet hatte, sich daselbst zu befestigen, wurde D., begünstigt durch seine Lage am Eingange des Golfs von Cambay, ein sehr wichtiger Handelsplatz, namentlich auch Hauptsitz des Sklavenhandels in dieser Gegend, und erhielt sich auf dieser Höhe, bis der zunehmende Verfall Portugals als polit. und merkantilische Macht auch den Verfall seiner ostind. Kolonien nach sich führte. Auch wurde die — 1670 von den Arabern verwüstet. — Die befestigte, teilweise verfallene Stadt Diu, am östl. Ende der Insel, mit 10000 Er., ist Sitz des dem Generalgouverneur von Goa untergeordneten Gouverneurs.