Dorner (Joh. Jak.), Landschaftsmaler, der Sohn des vorigen, geb. 7. Juli 1775 zu München, ging von den * sischen Studien zur Kunst über, in deren Studium ihn vorzüglich die Unterstützung des Kurfürsten Max Joseph förderte. Der Fürst sendete ihn 1802 nach der Schweiz und nach Paris und stellte ihn dann als Restaurator, endlich 1808 als Galerie-Inspektor an. Später litt seine Thätigkeit durch eine Starerkrankung Abbruch, die jedoch wieder Heilung fand. Er starb 14. Dez. 1852. D. war ein sehr fruchtbarer Landschaftsmaler, der sich seine Motive meist aus den Gebirgsgegenden Bayerns ammelte. Sein Hauptwerk ist die Ansicht des alchensees in der münchener Pinakothek. Die Galerie in Schleißheim und die des Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg besitzen seine bedeutendsten Arbeiten. Er zählt unter die Ersten, welche die Stoffe für ihre Gemälde der Alpenwelt entnahmen.