Dreesch oder Dreisch nennt man in den schleswig-holstein. und mecklenb. Koppel⸗ und Schlagwirtschaften den mit Gras- oder Kleegrasgemenge angesäeten Acker, welcher dann zwei Jahre lang als Weide für das Vieh oder auch im ersten Jahre zum Mähen und erst im zweiten Jahre als Weide benutzt wird. Das Ansen des Dreeschschlags, wel—⸗ cher als letztes Feld in der Rotation steht, gefchieht unter der vorhergehenden Winter- oder Sommerhalmfrucht.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 536Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei