Drollinger (Karl Friedr.), Dichter des 18. Jahrh., geb. 26. Dez. 1688 zu Durlach, studierte zu Basel, war Archivhalter zu Durlach und starb 1. Juni 1742 als Mitglied der Regierung zu Basel. Wackernagel charakterisiert ihn als «Widerhall von Brockes und Vorklang von Hallerv. Seine lyrischen und didaktischen «Gedichter erschienen erst nach seinem Tode (Basel 1743; neue Ausg. von J. I. Sprengen, Frankf. 1745).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 567Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei