FeedDyck (Herm.)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Dyck (Herm.), Maler und Radierer, geb. zu Würzburg 1812, wo er Gymnasium und Universität frequentierte und sich dann der bildenden Kunst zuwendete, indem er zunächst architektonische Veduten, die mit hübscher histor. Staffage versehen wurden, produzierte. Diese Versuche fanden großen Beifall und nährten seine Lust am Zeichnen. Die münchener Fliegenden Blätterv hatten in den vierziger Jahren an D. einen tüchtigen Mitarbeiter. In der Folgezeit trat er auch mit Olgemälden hervor, welche genrehafte Scenen zum Gegenstande hatten. Zu den trefflichsten zählt seine „Deputation v (1864), das Maleratelier (1861), die Schreibstube. D. bekleidete eine Lehrerstelle an der Handwerksschule in München. Als Radierer gab er mehrere Blätter und Hefte heraus, z. B. Die deutschen Sprichwörter und Reimey (Düsseld. 1840).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 686Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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