Eckehart ist der Name von mehrern Mönchen n St. Gallen, unter denen E. I. und IV. die beeutendsten sind. Jener, am Anfang des 10. Jahrh. jeboren, verfaßte als Jugendarbeit um 930 in lat. hexametern den Waltharius manufortiso, worin in Teil der deutschen Heldensage «Die Geschichte von Walther von Aquitanien und seiner Geliebten dildegundes behandelt ist. Sein Vorbild war Viril, dessen Werke er hoch verehrte und mit der Schwadenherzogin Hadwig auf deren Burg Hohentwiel as. Außerdem hat er lat. Sequenzen und Hymnen zedichtet. Er starb 14. Jan. 973. Sein «Walthaiusv wurde von E. IV. durchgesehen und überardeitet. (S. Waltharius.) Dieser, um 980 gedoren, um 1060 gestorben, ein Schüler von Notker Labeo, hat sich weniger durch seine lat. Dichtungen üls durch die Abfassung des (Casus monasterii st. Gallie, einer Geschichte des Klosters bis 975 (in den Monumenta Germaniaen, Bd. 2), einen Nanen gemacht und die größten Verdienste erworben. Bgl. Dümmler «E. IV. von St. Gallenp (in Zeitschrift für deutsches Altertump, Bd. 14). C. I. ist neuerdings durch Scheffels (s. d.) trefflichen Roman allgemein bekannt geworden. Vgl. Meyr von Knonau, Die Ekleharte von St. Galleno (Bas. 1881).