FeedEldagsen
ErdkundeBrockhaus 1882

Eldagsen, Stadt in der preuß. Provinz Hannover, Landdrostei Hannover, Kreis Wennigsen, Amtsgerichtsbezirk Springe, Landgerichtsbezirk Hannover,‚ 4 km im SW. von Wennigsen, an der zur Leine gehenden Gehle, Station der Linie Hannover-Altenbeken der Preußischen Staatsbahn, mit (1880) 2450 überwiegend evang. E. (nur 31 Katholiken und 57 Juden), welche Flachsbau, Senffabrikation (in zwei mit Dampf betriebenen Etablissements) und Schuhmacherei in hervorragendem Umfange treiben. Bei einer Schwefelquelle ist eine schwach besuchte Badeanstalt. E. gehörte ehedem zur Grafschaft Hallermund; 1706 wurden die Grafen von Platen damit belehnt. In der Nähe von E. liegt das 1225 gegründete, 1593 eingezogene, seitdem in ein Damenstift umgewandelte Kloster Wülfinghausen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 942Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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