Eldena, Dorf mit 663 E. in der preuß. Provinz Pommern, Regierungsbezirk Stralsund, Kreis⸗, Amts⸗ und Landgerichtsbezirk Greifswald, 5 km östlich von Greifswald, dicht an der Ostsee, war ehemals eine Cistercienserabtei Hilda, 1199 vom Fürsten Jarimar I. von Rügen Debaerg 1638 von den Schweden niedergebrannt, deren umfangreiche Ruinen noch vorhanden sind. Mit dem sehr tenden Grundbesitze der säkularisierten Abtei wurde 1634die Universität Greifswald von Bogislaw XIV., Herzog von Pommern, dotiert. Das Gut CE. war der Sitz der 1835 eröffneten staats⸗ und landwirtschaftlichen Akademie, die einen wesentlichen Bestandteil der Universität bildete, bei welcher auch die auf der Akademie Studierenden immatrikuliert wurden und aus deren reichen Mitteln sie überwiegend errichtet und eingerichtet ward. Im Herbst 1876 wurde die Akademie Geiben aue und die wertvollen Sammlungen derselben größtenteils der Universität in Greifswald einverleibt. In E., wo das Pomoloische Institut verblieb, wurde aus provinziellen itteln, aber mit Staatsunterstützung, eine landwirtschaftliche Mittelschule errichtet. Auch besitzt E. und das gegenüberliegende Fischerdorf Wiek (848 C.) bescheidene Seebadeinrichtungen. In der Nähe der prächtige Buchenwald Cisenhain. Vgl. Pyl, (Geschichte des Cistercienserklosters E.»(Greifsw. 1882).