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Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Endo (ogt der in der Kunstsprache der aristotelischen Logik der Inhalt der allgemeinen Meinung, der zwar zunächst als wahrscheinlich gelten und einer vorläufigen (dialektischen) Unter⸗ —— zu Grunde gelegt werden darf, aber im issenschaftlichen Sinne doch so lange als problematisch gelten muß, bis er auf Prinzipien zurück⸗ —— und aus denselben hat bewiesen werden önnen. Es sind dahin hauptsächlich die aus dem allgemeinen Erfahrungs⸗ und Denkprozesse heraus gebildeten und in der Sprache niedergelegten Begriffe zu rechnen. (S. Epicherem. Eudreim ist der Schmuck der dichterischen Form bei den meisten Abendländern und im Morgenlande bei den Arabern und Persern und zum Teil in den Kunstdichtungen der Indier. In der deutschen Poesie wurde er durch das Christentum (die gereimte kirchliche Poesie der Römer) eingeführt und verdrängte die Allitteration (s. d.) oder den Stabreim. Mittelalter machte man auch gereimte lat. Hexameter (Versus leonini). Er ist entweder männlich, wie band: fand, oder weiblich, wie binden: finden, oder gleitend, wie mächtiger: prächtiger, und der wiederkehrende Reim wird bei der Angabe eines Stro-Iuhat . W. durch denselben Buchstaben bezeichnet; o hat 45 B. die Stanze (s. d.) das Reimschema: ab ab ab cc. (S. Reim.)

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 127Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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