Fabre „49. 1. Xavier Pascal), franz. Historienmaler, geb. 1. April 1766 in Montpellier, wo er auch 16. März 1837 starb. Er gehört der akademischen Richtung an, deren Formenstrenge er aber mit hoher Lieblichkeit zu paaren verstand. Seinen Ausgang nahm er von der Schule Davids, welcher er den akademischen Preis gewann. Dann hielt er Waau Zeit lang in Italien, besonders in Rom und Neapelt auf, 1826 nahm er eine Professur an der florentiner Akademie an. Später kehrte er in seine Vaterstadt zurück, welche ihm Außerordentliches zu danken hat. Er hatte daselbst eine Kunstschule gegründet und von seinen artistischen und antiquarischen Besitztümern so bedeutende Schenlungen gemacht, daß dieselben zur Grundlage des städtischen Museums samt Bibliothek wurden. war seit 1828 Baron. Seine Gemälde behandeln meist Gegenstände der klassischen Sage und Geschichte, so der verwundete Philoktetes im Louvre, Odipus auf Kolonos, zuweilen auch Biblisches, wie der 1791 vollendete Tod Abels im Museum zu Montpellier, wo der Künstler überhaupt aufs reichste repräsentiert ist. Porträts und Landschaften malte er seltener, dagegen existieren reizende Aquarelle mytholog. Sujets von seiner Hand.