FeedFeer-Herzog (Karl)
GeschichteBrockhaus 1882

Feer-Herzog (Karl), schweiz. Politiker und Nationalökonom, geb. 23. Okt. 1820 zu Rixheim im Elsaß, war Industrieller in Aarau und seit 1852 Mitglied des Großen Rats daselbst. Er leitete als Generalkommissar die Organisation der schweizer Abteilung auf der pariser Weltausstellung von 1867 und war seit 1865 Vertreter der Schweiz in den Konferenzen der Staaten des latein. Münzbundes, in welchen er für den Übergang zur Goldwährung wirkte. F. starb als Präsident der Bank von Aarau 16. Jan. 1880 daselbst. Er schrieb: 3 „Die aargauische Bank˖ (Aarau 1868), L'unifica-( tion monétaire internationalep (1869), La France ti et ses alliés monétaires en présence de Punifica- d tion universelle des monnaièso (1870), Gold oder a Silber?» (Aarau 1873), „Bericht an den schweiz. n tigen Stand der Münzfrager (Zür. 1878). erie (frz.), eine Gattung des Ausstattungsstücks, in der übernatürliche Wesen handelnd einge⸗ de führt werden und die Kunst der Maler, Kostümiers n- und Maschinisten weit über der des Dramatikers steht. C Die F., deren früheste Spuren bis ins 17. Jahrh. pr reichen, ist gewissermaßen verwandt mit der früher 5 besonders in Wien beliebten Feen-oder Zauberoper. ne

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 636Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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