Feenmärchen ist in Italien ausgebildet, durch Straparola und Giamb. Basile, den Verfasser des „Pentameéronev. Daraus schöpften die franz. ontes aux fées, welche bis d Revolution sehr beliebt blieben. Eine Sammlung von ihnen gibt Le cabinet des fées, ou collection des contes de féeso (41 Bde., Par. 1785—89). Was über span.⸗ arab. und pers. Ursprung der F. gesagt wurde, ist Feemn Unter ital. Einfluß ist auch das deutsche eenmärchen entstanden. Die Fee erscheint hier meist in lichtstrahlendem Gewande und gewährt den Menschen die an sie gestellten Wünsche. Genaueres über die F. findet man bei Keightley, „Mythologie der F. und Elfeno (aus dem Englischen von Wolff, 2 Bde., Weim. 1828); Schreiber, „Die F. in Europav (Freiburg 1842); Maury, „Les fées du moyen-Agen (Par. 1843); Halliwell, Allustrations of fairy mythologys (Lond. 1845).