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GeschichteBrockhaus 1882

Ferdinand, König von Portugal 1367—83,7 eriet, wie die meisten ältern Könige dieses Landes, r in Konflikt mit Castilien, weil er dem dortigen Kö-2 nige Heinrich dem Unechten die Krone bestritt, und l hatte außerdem gegen innere Unruhen anzukämpfen, 0 welche zum Teil durch seine Vermahlung mit Cleonore Tellez de Meneses veranlaßt wurden, die er ihrem rechten Gatten Johann Lorenz da Cunha ent-k zog. Mit F. ging 1383 das altburgund. Fürstenhaus e zu Ende, welches zur Zeit des ersten Kreuzzugs durch l Heinrich von Burgund begründet war. Eleonore ver-H suchte zwar gegen die Erbfolgeordnung die Krone fur ihre Tochter Beatrir, Gemahlin Johanns I. von [l Castilien, zu behaupten, erlag aber dem natürlichen Bruder des Verstorbenen, Johann, Großmeister des Ordens von Avis, der 1385 bei Aljubarota auch die Castilier besiegte und so das neuburgund. Kö⸗(! nigshaus in Portugal begründete. ö

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 685Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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