Filhol (Antoine Michel), Kupferstecher, geb. zu Paris 1759, machte, nachdem er die Schule des Nee besucht hatte, sich durch die Publizierung mehrerer großer Verlagswerke einen Namen. F. war ein sehr fruchtbarer Künstler und hat eine Anzahl wissenschaftlicher Werke mit Illustrationen versehen; das Hervorragendste ist sein Anteil an dem in 10 Bänden erschienenen Cours de peinture, ou galerie du Musée Napoléon (1804 fg.), ein Unternehmen, welches nach seinem 1812 erfolgten Tode fortgesetzt und 1815 vollendet wurde.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 804Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei