Feedcopal
Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

copal, copal resin, das Harz von Elaeocarpus copaliferus in Ostindien u. von Rhus copalinium in Amerika u. Nordafrika; der ostindische kommt in großen kugeligen, rauhen Stücken, durchscheinend, ganz weiß, gelblich bis bräunlichroth von muscheligem Bruch, mit eingeschlossenen erdigen und vegetabilischen Theilen, in den Handel. Der „afrikanische besteht aus platten, eckigen Stücken von dunkelgelber bis dunkelbrauner oder gelbgrüner Farbe und ist härter als ersterer; seine spezifische Schwere ist 1,½, bis 1/½23. Er löst sich unvollständig in absolutem Alkohol; Aether und Terpentinöl aber lösen ihn in der Kälte vollständig auf; er schmilzt bei 100 C. Wärme, ohne Dämpfe auszustoßen, und läßt sich in diesem Zustand mit fixen trockenen Oelen mischen. Da er gewöhnlich mit Erd⸗ und Holztheilchen verunreinigt ist, so muß man ihn vorher mit dem Messer reinigen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 69Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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