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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Dunst, m., durch Wärme mechanisch fein zertheiltes Wasser, Wasserdunst, zum Unterschied von Wasserdampf, welcher durch Sieden zertheiltes Wasser ist. Die Verdunstung des Wassers wirkt erkaltend auf den Boden, u. zwar entzieht das verdunstende Wasser in kälteren Jahreszeiten dem Boden mehr Wärme als in wärmeren. Mit Wasserdunst gesättigte Luft ist schwerer als trockene, was sich an den Barometern deutlich äußert. v. Wgr.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 188Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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