Frankenberg, Fabritstadt in der sächs. Kreis⸗ —— tmannschaft Zwickau, Amtshauptmannschaft löha, inmitten des anmutigen Zschopauthals und an der Linie Chemnitz-Hainichen-Roßwein der Sächsischen Staatsbahn, ist Sitz eines Amtsgerichts, hat eine Realschule zweiter Ordnung, eine Webschule und eine Handelsschule, zählt (1880) 10913 E. und treibt mit dem dicht anschließenden Vorort Gunnersdorf (etwa 500 E.) lebhafte Industrie, Fabrikation wollener, halbwollener und seidener Webwaren, Appreturanstalten und Färbereien, Kattundruckerei (Sachsens größtes Etablissement dieser Branche), Cigarrenfabrikation, Cigarrenformen⸗ und Parkettfabrikation. Bedeutend ist der Zwischenhandel mit Manufakturwaren. Nördlich von liegt Sachsenburg mit 1060 E., einem alten Schloß (einst Kurfürstin-Witwensitz, jetzt Straf⸗ und Korrektionsanstalt) und großer Spinnerei. Krashz von F. ist Lichtenwalde (560 E.) mit gräfl. Vitzthumschem Schloß und reiendem Konzertpark mit zahlreichen Wasserkünsten. nahebei ist der Harrasfelsen, bekannt durch die Ballade Körners, dem hier ein eisernes Gedenkkreuz errichtet ist.