Fries (Karl Friedrich), Maler, geb. 20. Nov. 1831 zu Winnweiler in der Pfalz, war für eine wissenschaftliche Laufbahn bestimmt, begab sich jedoch von seinen Studien an die münchener Akademie 1852, dann nach Wien, wo er Karl Rahl zum Lehrer hatte. In der Richtung dieses Meisters schaffend, machte er in Italien, besonders an den alten Venetianern, gründliche Studien, später ging er nach dem Süden des Landes. Von seinen, teils der Geschichtsdarstellung, teils dem Genre angehörigen Arbeiten ist wenig bekannt. Er starb in St. Gallen 23. Dez. 1871.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 358Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei