Fromentin (Eugene), franz. Maler, geb. zi La-Rochelle 24. Okt. 1820, machte weite Reisen ir Asien und Afrika, nachdem er in der Heimat das Studium der Landschaftsmalerei beendet hatte. Die Natur sowie das Volksleben jener fremden Gegen den fanden an dem Künstler einen geistreichen und Tupen ger Schilderer, welcher die charakteristischen ypen genrehaft und landschaftlich treu wiederzugeben verstand. Auch Architekturen und Altertümer zog er in den Kreis seiner Darstellungen, deren Motive er mit Vorliebe aus dem nördl. Afrika entnahm. Hier verweilte er seit 1842 mehrere Jahre. Die Zahl der nach seiner Rückkehr entstandenen Bilder ist sehr groß; zu den gelungensten gehören der Nomadenzug, das Araber-Biwak, maurisches Begräbnis, die Maultiertreiber, die Falkenjäger. In Frankreich kam zu diesem Schaffen nach den Reminiscenzen aus der Reisezeit des Künstlers noch eine eifrige wissenschaftlich-litterarische Beschäftigung. Früchte derselben waren die archäologischen Untersuchungen: «Visites artistiques, simples pèlerinageso (1854) u. a. F. starb zu La-Rochelle 27. Aug. 1876.