Fruchtwechsel und Fruchtwechselwirtschaft, s. unter Betriebssysteme 4). ruchtwein, Obstwein (f. Cider). lose) ist ein regelmäßiger Begleiter des Traubenzuckers im Safte süßer Früchte und findet sich auch im Honig. Er bildet sich neben Traubenzucker beim Erwärmen von Lösungen des Rohrzuckers mit verdünnten Säuren. Dabei entsteht stets aus einem Molekül Rohrzucker je ein Molekül Traubenzucker und ein Molekül F.; dieses Gemisch von je einem Molekül der beiden Zuckerarten bezeichnet man als Invertzucker und die Umwandlung des Rohr-HDeiel als Inversion. (S. Invertzucker. ieselbe Umwandlung erfährt der Rohrzucker durch ein von der Hefe produziertes und von dieser ausgeschiedenes Ferment, welches als Invertin beichnet ist. Der F. entsteht auch durch längeres Erhizen von wässerigen Inulinlösungen, oder rascher, wenn diesen ganz wenig Schwefelsäure zugefügt wird. Er bildet meist eine sirupdicke Flüssigkeit oder nach dem Trocknen bei 100 eine Masse, und wurde bis vor kurzem für nicht krystallisierbar belungen Es ist jedoch Jungfleisch und Lefranc 1881 gelungen, ihn in schönen, nadelförmigen Krystallen erhalten. Seine Lösung lenkt die Ebene des poarisierten Lichtstrahls nach links ab.