Ganglbauer (Cölestin), Erzbischof von Wien, geb. 20. Aug. 1817 zu Thanstetten bei Steyr in Oberösterreich, trat in den Benediktinerorden und wurde 1847 Religionslehrer am Obergymnasium in Kremsmünster. Nachdem er 1876 Abt in Kremsmünster geworden, wurde er 1877 Mitglied des Herrenhauses, in dem er zur liberalen Verfassungspartei gehörte. Nach Kutschkers Tode wurde G. 1881 zum Fürst-Erzbischof von Wien ernannt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 524Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei