Gayette-Georgens (Jeanne Marie von), Schriftstellerin, geb. 11. Okt. 1817 zu Kolberg, trat zuerst 1844 unter dem Pseudonym Jeanne Marie mit dem Roman «Elisenhofv (Breslau) an die Offentlichkeit, beteiligte sich als Mitarbeiterin an verschiedenen belletristischen Journalen und wurde 1856 Vorsteherin der von ihrem spätern Gatten Jan Daniel Georgens (s. d.) in Liesing bei Wien gegründeten Erziehungs⸗ und Pflegeanstalt „Levanab. Einem ähnlichen Institut, das gleichfalls den Namen Levana führt, steht sie gegenwärtig in Berlin vor. Von ihren schriftstellerischen Arbeiten sind außer dem in Gemeinschaft mit Georgens verfaßten Werken noch hervorzuheben: Jakobäa von Holland. Ein kulturhistor. Roman » (2 Bde., Lpz. 1860), Maximus Casus, der Oberlehrer von ntenheim. Sozial-pädagogische Kartons Berl. 1869), 4Geist des Schönen in Kunst und Leben. Praktische Asthetik für die gebildete Frauenweltv (3. Ausg., Berl. 1876), 4«Sich selbst erobert. Ein Mädchenroman» (2 Bde., Berl. 1871; neue Ausg. 1873), &Vom Baum der freien Erkenntniso (Brem. 1872), Die Frauen in Erwerb und Beruf. 12 Vorträges (Berl. 1872), «Brevier der Konversation und gesellschaftl. Unterhaltungv (2. Ausg., Lpz. 1882).