Mehlsand, m., 1. s. v. w. Flugsand und Formsand — 2. harte Sandart, Grundstoff verschiedener Bergarten. Mehlschwefel, ua. (Miner.), s. v. w. Schwefelerde. Mehlthau, w. nennt man den weißlichen Ueberzug der Pflanzenblätter, welcher theils durch Schimmelpilzwucherungen (Erysibearten), theils durch die abgestreiften Häute der Blattläuse hervorgebracht wird— Nach Einigen soll eine Abscheidung zuckeriger Säfte aus den Blättern die erste Veranlassung dazu geben (Honigthau) und erst die Schimmelpilze und Blattläuse herbeilocken. Mehr ung, t. (Schleusenb.), an manchen Orten für Ab⸗
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 385Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei