FeedSimpsonsche Regel
Recht & StaatBau-Lexikon 1881

Simpsonsche Regel, k. (Math.), eine Regel, um den Inhalt ganzbeliebig gestalteter ebener Flächen mit großer Annäherung zu finden. Sie besteht in Folgendem: Um den Inhalt der Fläche ACD, Fig. 3203, zu finden, errichte man auf der Basis AB a in gleichen Abständen von einander die Höhenperpendikel bo, hi, he, ha . hn, wobei n eine gerade ganze Zahl sein muß; alsdann ist der Inhalt der ganzen unregelmäßigen Fläche sehr nahe: 2h2 +h . + bu-2)J. Bei der Entwickelung dieser 0— 2 Bögen zwischen drei auf ein4 220. 88 punkten als gerade Linien Die Simpsonsche Regel läßt sich auch anwenden, wenn die Anzahl der Streifen eine ungerade ist; in diesem Fall trennt man ein Stück von drei Streifen, etwa die drei ersten, ab, u. berechnet dasselbe nach einer andern Formel, nämlich:

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 213Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 7

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Recht & Staat 6