Topfstein, m. (Miner.), franz. pierre f. ollaire, p. 3 pots, engl. potstonè, Lavezstein, Gildstein, eine Art Talkschiefer, dichter u dickschieferiger als der reine Talkschiefer; enthält häufig Körner u. Krystalle von Magneteisenstein, findet sich oft in mächtigen Lagern, meist in Thonschiefer, derb, hat blätteriges, schuppiges Gefüge, Bruch splitterig ins Unebene, glänzt perlmutterartig oder fettig; Farbe grünlichgrau, wird auf einer Art Schneidemühle zu Kochgeschirren und dergl. gedreht; auch der Speckstein (s. d.) wird so genannt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 356Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei