Gijon, Stadt in der span. Provinz Asturien (Oviedo), 20 km südöstlich vom Cabo de Peñas auf einer Halbinsel zwischen zwei Buchten gelegen, ist die am besten und regelmäßigsten gebaute Stadt Asturiens und ein besuchtes Seebad, besitzt eine von den sieben königl. Tabaksfabriken Spaniens und das von Jovellanos 1794 gestiftete Instituto-Asturiano zur Ausbildung von Seeleuten und zählt (1877) 30 591 E. G. wurde durch Pelayo vom Fischerdorfe zur Stadt erhoben, war eine Zeit lang Hauptstadt Asturiens und hat den besten Hafen der Provinz. Mit Leon sowie mit den Steinkohlen- und Eisenbergwerken von Sama de Langreo steht es durch Eisenbahnen in Verbindung. Seine Ausfuhrartikel sind Steinkohlen, Haselnüsse, Eisen, Holz, Fische, Vieh und Produkte der Viehzucht. Gerbeig Ei Beschäftigungszweige sind Tischlerei, Gerberei, Glasfabrikation, Töpferei. Regelmäßige Dampfschiffahrten verbinden G. mit den übrigen Häfen der Nordküste und mit Sevilla und Bordeaux.