Godeffroy (Johan Cesar), hamburger Großhändler, geb. 1. Juli 1813 zu Kiel, trat 1830 in das 1766 von seinem Großvater gegründete Geschäft, dessen Weltruf er begründete. Das Hauptfeld der Thätigkeit des Hauses G. war die Südsee, hauptsächlich die Samoa- und Tonga-Inseln; mit 32 Schiffen beherrschte es den Handel des westl. Stillen Meers. G. begründete 1861 das berühmte Museum G. in Hamburg, 11. Wa ethnogr. und artistische Gegenstände, Skelette, Naturalien u. s. w. aus der Südsee und Rustralien enthält. Nach der Stockung des Hauses G. 1879 ging der Handel Deutschlands mit den Samoa-Inseln an die „Deutsche Handels-⸗Plantagengesellschaft der Südodefroid (Felix), Harfenvirtuos, auch Salonkomponist, geb. 24. Juli 1818 in Namur, wurde hauptsächlich in Paris gebildet und lebt jetzt in Brüssel. — Sein Bruder Jules Joseph G., geb. ja Namur 1811, gest. 27. Febr. 1840, hat sich ebenalls als Harfenvirtuos und außerdem durch eine komische Oper La chasse royalep bekannt gemacht.